Zwei Weh Zehen
Entstehung

Nur für Spielleiter

Nur einen Wimpernschlag nach dem Urknall bildete sich ein unvorstellbare große Intelligenz im Multiversum, die sich ihrer selbst gerade bewusst wurde. Da sie aber alles mit ihrer Existenz ausfüllte, konnte sie sich kein Bild von sich selbst machen, oder von ihren Möglichkeiten. Einige Völker nannten sie später Mimameid. Sie beschloss ihre Existenz in unzählbare und unterschiedliche kleinere Elemente zu teilen. Somit können die kleinen Dinge die Großen erkennen und lernen zu begreifen. Ein jedes Wesen besaß auch die Fähigkeit über sich selbst hinauszuwachsen und zu lernen. Es entstanden die neun Welten, andere würden Dimensionen sagen, welche offen und nebeneinander existierten. Diese wurden mit vielen Wesen bevölkert wie Götter, welcher andere Wesen erschaffen konnten, oder wie Mimameid sich selbst teilen konnten. Somit entstanden mit der Zeit jede Art von Leben und Völkern.

Die Trennung der Welten

Eintausend Jahre vor Christi Geburt erkannten die Götter, dass das Ende der neun Welten nahte. Mimameid hat jedem Wesen die Fähigkeit gegeben zu wachsen und unsterblich zu werden. Dabei wächst deren Macht und vereint immer mehr die "Seelen" in sich. Dass dieses undendlich mögliche Wachstum dazu führt, dass es immer weniger Wesen in der Welt geben wird, bis zum Schluss, nur noch ein einziges Wesen exisitert. Mimameid. Die Religion des Sikhismus kommt dem am nächsten.

Bei diesem Prozess, verschmelzen auch die Welten immer weiter. Vor dreitausend Jahren gab es kilometergroße Portale jeder Art, welche teilweise dazu führten, dass der Unterschied zwischen den Welten oft nur schwer zu erkennen war. Es gab viele Konflikte. Mächtige Wesen aus den Licht- und Unterwelten hatten die größte Tendenz ewig zu Leben und zu wachsen. Während die Mittelwelten eher stagnierten.

Paradigmenwechsel der Götter

Einige Götter erkannten, dass ihr Wachstum in zehntausend Jahren die Vernichtung allen Seins zur Folge haben kann. Sehr viele Götter aller Welten schlossen sich dieser Theorie an. Sie überlegten sich, wie sie diesen Prozess aufhalten könnten. Sie könnten sich selbst vernichten. Aber es ist ungewiss, was genau mit den ganzen Energien geschehen wird, und dies nicht auch stärker zur Vereinigung führen könnte. Neben einigen anderen Theorien, hatten sie sich aber für eine mögliche Lösung entschieden:

  • Fast alle Götter der Licht- und Mittelwelten ziehen sich in die Astraldimension und Astralwelt von Deorum zurück.
  • Die Götter mischen sich nicht mehr in die Geschicke der anderen Welten ein.
  • Die Welten werden von einander getrennt, und die Portale geschlossen.
  • Je nach Welt wurde eine orthodoxe Religion eingeführt.
  • Je nach Welt wurden eine Instituition eingerichtet, welche die direkte Anwendung von Magie unterdrückt. Da sie ein schneller Weg zur Unsterblichkeit und Wachstum sein kann.

Bei diesem Prozess verloren einige Götter ihre Existenz und andere wurden schwächer. Aber sie hatten Erfolg. Die Welten wurden voneinander stärker getrennt, und die Portale wurden geschlossen. Dieser Prozess dauert eintausend Jahre.

Natur der Portale

Ein absolute Trennung der Welten ist leider nicht gelungen. So entstanden nach und nach wieder neue kleine Portale. Die Welten und Portale sind eben Teil eines ganzen und können nicht einfach getrennt werden. Auch den Göttern wurde klar, dass die Natur dieses Universums eine Vereinigung anstrebt. Aber sie können versuchen dies zu verzögern. Die Portale sind eines der Mittel um dies zu erreichen.

Sie schuffen zusätzlich zu jedem Portal das entsteht, einen Portalwächter. Diese werden mit Wächterkräfte ausgestattet, und sollen eine unkontrollierte Nutzung der Portale verhindern.

Zentrum des Rituals

Midgard spielt bei der Trennung eine zentrale Rolle. Es ist der Anker des göttlichen Rituals, welcher mit allen anderen Welten verbunden ist. Solange die Magie wirkt, werden die Welten voneinander abgestoßen. Dazu mussten an vielen Orten Midgards große Kontruktionen erschaffen werden, die Teil des Rituals sind, und das in jeder Ebene: Physische Ebene, Geflecht, Matrix, Astralraum, Traumebene, Schattenwelt. Nur wenige finden Hinweise in der Welt, aber erkennen nicht den Zusammenhang. Nur außergewöhnliche Geister sehen Zusammenhänge, wie z.B. Däniken. Zudem sehen sie immer nur einen Teil, da es extrem selten ist, dass jemand in mehreren Dimensionen aktiv ist.

Die Engel sind die Bewahrer dieser Orte, und damit beauftragt die Machinerie am Leben zu erhalten. Die Menschen sind ebenfalls Teil des Rituals, wie auch ihr Glaube.

Es gibt verschiedene Kontrollmechanismen wie die Verbindungen zu anderen Welten unterbunden werden. Allerdings sind auch die Götter nicht perfekt, und es kam zu Störungen. Das "Miraculuum Mundi Separatio" versucht ständig einen Ausgleich zu finden, um seine Aufgabe zu erfüllen, und etwaige Störungen auszugleichen. Das Aufkommen der Wächter ist eines der Phänomene die damit im Zusammenhang stehen.

Da sich die Götter nicht vollends gegen die Grundprinzipien von Mimameid stellen konnten, etablierten sie den Glauben an ihr unter anderem Namen, Elohim. In vielen Dingen der monotheistischen Glaubenslehren findet sich die Natur von Mimameid. Ein Weg für das Miraculuum an die benötigte Energie zu kommen, um einen kleinen Teil der Welt vor anderen Welten zu schützen, unter anderem auch vor anderen Göttern.